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Craniopodcast Episode 1

Dieses Video bietet einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der craniosacralen Therapie (0:2020:03). Hier sind die wichtigsten Etappen der Entwicklung:

  • Ursprung in der Osteopathie: Andrew Taylor Still gründete 1874 die Osteopathie, nachdem er den menschlichen Körper als ein lebendiges, selbstheilendes System neu betrachtete (1:572:21).
  • Entdeckung der Schädelbeweglichkeit: Um 1900 stellte William Garner Sutherland fest, dass Schädelknochen subtile Bewegungen ausführen. Er prägte Begriffe wie den „Breath of Life“ (Lebensatem) und betonte, dass in der Stille die größte Kraft liegt (3:326:32).
  • Wissenschaftliche Weiterentwicklung: Harold I. Magoun systematisierte Sutherlands Arbeit in seinem Buch (7:147:31). Später vertiefte Rollin Becker das Konzept der Biodynamik, das auf der innewohnenden Intelligenz des Körpers basiert (8:158:56).
  • Öffnung und Popularisierung: In den 1970er Jahren machte John Upledger die Methode unter dem Namen „Craniosacrale Therapie“ für ein breiteres Fachpublikum zugänglich und untersuchte die Wirksamkeit wissenschaftlich (9:4711:29). Er entwickelte zudem den „Somato Emotional Release“, der die Verbindung zwischen Körper und Emotionen beschreibt (11:3211:54).
  • Aktueller Stand: Die moderne biodynamische craniosacrale Therapie sieht den Therapeuten als präsenten Begleiter, der auf die Selbstheilungskräfte des Körpers vertraut (12:5313:20). Obwohl große kontrollierte Studien fehlen, bestätigen neuere Entdeckungen wie das glymphatische System oder die moderne Neurobiologie bestimmte Aspekte der Methode (16:2818:57).